Unterschriftenaktion – Ihre Unterstützung!

Wenn auch Sie gegen die Bebauung der Streuobstwiese an der Zeppenheimer Straße und anderer Landschaftsschutzgebiete im Düsseldorfer Norden sind, freuen wir uns hier über Ihre Unterstützung!

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Schreiben an die Politiker – Antwort der CDU

Im Hinblick auf die partikularinteressen der Kleianshof-Initiative erlauben Sie uns vorab den Hinweis darauf, dass die Entscheidungskompetenz über das Bauvorhaben der lokalen Politik entzogen wurde. Bekanntlich liegt die Sache bei der Bezirksregierung; mit deren Entscheidung wird sich die Stadt Düsseldorf i.E. auseinandersetzen müssen.

Der Düsseldorfer Norden ist für viele Haus- und Wohnungssuchende attraktiv und besonders bei Familien wegen seiner ländlich geprägten Struktur sehr gefragt. Unser Stadtbezirk bezieht seine besondere Lebensqualität aus der überwiegend ländlich geprägten und doch stadtnahen Lage. Auch deswegen leben viele Bürgerinnen und Bürger gerne hier.

Richtig ist aber auch: Niemand der hier wohnt oder selbst erst zugezogen ist, kann für sich in Anspruch nehmen, der letzte Bauherr zu sein, dem keiner mehr nachfolgen darf.
Kluge Politik im Bereich Bauen bedeutet daher für den Norden, eine behutsame und angepasste Weiterentwicklung bei gleichzeitigem Erhalt der besonderen Charakteristik unseres Stadtbezirkes. Bebauung darf nur maßvoll und unter Beachtung der jeweiligen örtlichen Umgebung erfolgen, so etwa im Zusammenhang der bestehenden Ortsbebauung oder als passende Arrondierung an den Ortsrändern. Nur wenn wir nach dieser Leitlinie Bebauung zulassen, die ggfls. im Einzelfall weiter zu prüfen ist, wird es uns gelingen, die großen Freiflächen des Nordens zwischen den Stadtteilen Angermund, Wittlaer, Kalkum und Kaiserswerth zu erhalten. Diese Freiflächen erfüllen viele wichtige Funktionen: Sie sind Frischluftschneisen für die gesamte Region; sie bieten Raum für Naherholung und gehören zum Landschaftsbild. Sie sind deshalb zu erhalten. Wer hier großflächig „Ackerland als Bauland“ nutzen will, der will die gesamte Struktur und den Charakter des Nordens zerstören. Dem gilt es entgegenzutreten.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Auler Andreas-Paul Stieber

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Schreiben an die Politiker – Antwort Herr Dr. Urhahn (FREIE WÄHLER)

  1. Eine Bebauung von Grünflächen im Innenbereich der Stadtteile des Düsseldorfer Nordens sollte grundsätzlich unterbleiben. Dies gilt in besonderem Maße für Bockum, Wittlaer, Kalkum, Zeppenheim und Angermund.
  2. Der Ausweis von Baugrund sollte nur behutsam und im Rahmen der Arrondierung des bereits bebauten Umfeldes erfolgen. Hierbei ist der vorstehend zu Ziffer 1 ausgeführte Grundsatz zu beachten.
  3. Bezüglich der Streuobstwiese an der Zeppenheimer Straße besteht ein rechtskräftiger Bebauungsplan, der dieses Gelände als landwirtschaftlich genutzte Fläche ausweist. Ein Teil der Fläche ist darüber hinaus als Landschaftsschutzgebiet klassifiziert. Eine Bebauung dieses Geländes wird abgelehnt.
  4. Aus der vorstehenden Antwort zu Ziffer 3 ergibt sich auch die Antwort auf Ihre Frage 4: Eine Änderung des Bebauungsplans wird abgelehnt.
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Status zum Rücklauf der Politiker-Antworten

Von folgenden Politikern haben wir bisher keine Antwort auf unser Schreiben erhalten:

  • Herr Andreas Auler (CDU)
  • Herr Wolfgang Scheffler (Bündnis 90 / Die Grünen)
  • Herr Andreas Paul Stieber (CDU)
  • Herr Dr. Manfred Urhahn (Freie Wähler)

Folgende Politiker und Parteien haben bisher geantwortet:

  • Das Antwortschreiben der FDP wurde von Herrn Peter Dietlmaier verfasst und hatte Frau Dr. Dr. Marianne Hagen, Frau Monika von Volxem und Herrn Manfred Neuenhaus in Kopie
  • Die Antwort der LINKEN wurde von Herrn Otto Rudat eingereicht
  • Die Antworten der SPD wurden von Frau Claudia Bednarski, Herrn Dieter Horne und Herrn Peter Knäpper erstellt
  • Herr Waldemar Fröhlich (Bündnis 90 / Die Grünen) hat seine Antworten als Politiker der GRÜNEN zurückgesendet
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Schreiben an die Politiker – Antwort W. Fröhlich (DIE GRÜNEN)

1. Jede Grünfläche ist anders. Grundsätzlich müssen wir immer genau
hinsehen und sehr sorgfältig das Für und Wider abwägen, bevor eine
Grünfläche im Innenbereich für eine Bebauung freigegeben wird. Solche
Flächen können durchaus wichtige biologische „Passagen“ und
„Trittsteine“ für ein funktionierendes Ökosystem sein.

2. Wir sehen Möglichkeiten in Ersatzbauten auf vorhandenen
Wohnbaugrundstücken. Wir können dies bereits heute an vielen Stellen
im Norden beobachten. Allerdings gilt es hier den örtlichen Maßstab
nicht zu überziehen und das vorherrschende Straßenbild nicht zu
verunstalten. Selbiges gilt auch für die Grundstücksteilung. Gerade im
Düsseldorfer Norden sind zahlreiche große Grundstücke vorhanden, deren
Bewirtschaftung aus Altersgründen schwer fällt. Auch sehen wir noch
ein gewisses Potenzial durch Umnutzung anderer, bereits bebauter,
Flächen. Als Beispiel sei hier ein Tankstellengelände in Kaiserswerth
genannt.

3. Die Änderung des Bebauungsplanes zum Nachteil des
Landschaftsschutzes lehne ich eindeutig ab! Der Landschaftsschutz hat
hier Vorrang!

4. Ebenfalls ganz klar dagegen, dort den Landschaftsschutz auszuhebeln
und eine Bebauung zuzulassen.

Waldemar M. Fröhlich

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Schreiben an die Politiker – Antwort der SPD

Gerne beantworte ich Ihr Schreiben vom 28.04.2014 zur Bebauungsstrategie im Düsseldorfer Norden. Gestatten Sie mir zunächst eine kurze Darstellung unserer grundsätzlichen Ausrichtung in dieser Frage.

1. Wohnungspolitisch bedarf es in ganz Düsseldorf erheblicher Anstrengungen, zusätzlichen und insbesondere bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, um den heute bereits erkennbaren Bedarf zu befriedigen. Dabei darf kein Stadtteil von diesen Anstrengungen ausgenommen werden.

2. Umweltpolitisch müssen Frischluftschneisen, Überschwemmungs- oder Naherholungsgebiete selbstverständlich erhalten bleiben.

3. Städtebaulich müssen Lösungen gefunden werden, die dem individuellen Charakter der Umgebung anzupassen sind. Insofern ist die mit zahlreichen Grünflächen versehene Bebauungsstruktur des Nordens anders zu beurteilen als der Innenstadtbereich.

Wir halten die immer wieder von der Verwaltung und den sie tragenden Parteien dargelegte Linie der Innenverdichtung nach § 34 BauGB für zu einfach und nicht immer für sachgerecht. Deswegen haben wir in der Bezirksvertretung auch ein Wohnungsbaukonzept für den Stadtbezirk gefordert, um eine strategische Ausrichtung zu erreichen und nicht immer den 34er Einzelfall einer Innenraumbebauung erdulden zu müssen. Dies wurde von der bisherigen Mehrheit aber abgelehnt.

Wir benötigen eine derartige Strategie aber, um dann über Bebauungspläne städtebauliche Lösungen abzusichern. Die bisherige 34er Beurteilung verhindert kaum die weitere Bebauung von Grünflächen und führt im Zweifelsfall zu Fehlentwicklungen, die nicht immer über die Bezirksregierung korrigiert werden können.

Nun zu Ihren Fragen:

1. Im Düsseldorfer Norden muss der Bebauungscharakter erhalten bleiben. Dazu gehören auch weitgehende Grünflächen im Innenbereich (z.B. an der Schwarzbachaue) mit ihrem originären Erholungs- und ökologischem Wert. Aber Ihre Frage lässt sich nur insoweit „klar“ beantworten, als es derzeit der Prüfung im Einzelfall bedarf, welche Grünflächen für eine Bebauung in Frage kommen und welche vorrangig den Restriktionen der o.g. Punkte 2 und 3 unterliegt. Hierzu fordern wir das Wohnungsbaukonzept für den Stadtbezirk.

2. Diese Beantwortung ergibt sich aus den allgemeinen Vorbemerkungen.

3. Die Streuobstwiese als Grünfläche im bzw. am Innenbereich entspricht dem städtebaulichen Charakter des Nordens und ist daher über den Bebauungsplan zu schützen.

4. Auch das Landschaftsschutzgebiet in Gänze ist den Prämissen der o.g. drei Punkte zu unterwerfen. Wenn keine ökologischen oder städtebaulichen Gründe dagegen sprechen, ist eine Bebauungsmöglichkeit zu prüfen. Dies sollte unserer Ansicht nach Bestandteil der Erarbeitung des Wohnungsbaukonzeptes sein, das unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu erarbeiten sein wird, wenn sich die politischen Mehrheiten ändern.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Antworten „klar“ genug sind, konkretere Aussagen müssen sich aus den hoffentlich bald stattfindenden konzeptionellen Diskussionen mit den Anwohnerinnen und Anwohnern des Stadtbezirks und der daraus abzuleitenden konzeptionellen Vorgabe zur Wohnungsbebauung ergeben .

Ich habe diese Antwort mit der Ratskandidatin Claudia Bednarski und dem Spitzenkandidat für die Bezirksvertretung Dieter Horne abgestimmt, so dass Sie hiermit unsere gemeinsame Auffassung erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Knäpper
Ratskandidat der SPD für Kaiserswerth / Lohausen / Stockum

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Schreiben an die Politiker – Konkretisierung der Aussage der FDP

Die FDP-Düsseldorf lehnt alle Baumaßnahmen in Landschaftsschutzgebieten kategorisch ab.
Damit sollte die Position der FDP Düsseldorf klar sein.

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Schreiben an die Politiker – Antwort DIE LINKE

Erstmal vielen Dank für Ihre Anfrage, bezüglich dieser habe ich mich kundig gemacht. Folgende Antwort habe ich nach Rücksprache mit den zuständigen Parteikollegen bekommen:
Grundsätzlich sind alle Bauvorhaben in Landschaftsschutzgebieten abgelehnt worden. Eine geplante Bebauung der Streuobstwiese Zeppenheimer Straße ist uns nicht bekannt. Erst wenn eine Bauvoranfrage oder ein Bauantrag gestellt werden erfahren wir von solchen Planungen.
Des Weiteren, nach Rücksprache mit der Verwaltungsstelle 05, gibt es im Bereich der Streuobstwiese Zeppenheimer Straße kein Bauvorhaben.

Ich hoffe, dass ich Ihnen weiter helfen konnte.
MfG Otto Rudat

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Schreiben an die Politiker – Erste Antwort der FDP

Wie Sie wissen, hat sich die FDP auch in der Vergangenheit dafür ausgesprochen, dass der Charakter des Düsseldorfer Nordens mit seinen Grünflächen erhalten bleibt. So heisst es auch in dem Wahlprogramm der FDP-Düsseldorf, dass die stadtteiltypische Bebauung in Düsseldorf erhalten bleiben soll und eine Zersiedelung abgelehnt wird. Explizit heißt es, dass die FDP keine Bebauung von Ackerland und Grünflächen am Stadtrand möchte.

Die FDP unterstützt eine weitere Verdichtung in der Innenstadt, also beispielsweise die Bebauung von Industriebrachen oder die Umwidmung von Büroflächen, wie dies beispielsweise auf der Aderstrasse derzeit stattfindet.

Die FDP-Vertreter in der Bezirksvertretung, mit Frau Monika van Volxem an der Spitze, haben sich bislang konsequent gegen eine weitere Bebauung von Ackerland und Grünflächen im Düsseldorfer Norden ausgesprochen.

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Schreiben an die Politiker – Kommunalwahlen

Bebauung von Landschaftsschutzgebieten im Düsseldorfer Norden im Allgemeinen und der Streuobstwiese Zeppenheimer Straße im Besonderen

Damit wir gut informiert entscheiden können, wem wir bei den anstehenden Kommunalwahlen Ende Mai unsere Stimme geben möchten, haben wir die 11 Politiker aus den Wahlbezirken 021 und 022 angeschrieben und um klare Antworten auf vier Fragen gebeten:

1. Wie stehen Sie persönlich zu einer weiteren Bebauung der Grünflächen im Innenbereich des Düsseldorfer Nordens?
2. Welche Pläne zur Schaffung von Baugrund verfolgt die von Ihnen vertretene Partei für die kommende Legislaturperiode?
3. Werden Sie persönlich die Änderung eines rechtskräftigen Bebauungsplans zur Bebauung des Landschaftsschutzgebietes der Streuobstwiese an der Zeppenheimer Straße befürworten oder ablehnen?
4. Wie steht die von Ihnen vertretene Partei zu einer Änderung der bestehenden Bebauungspläne dieses Landschaftsschutzgebietes?

Hier ist die Liste der von uns angeschriebenen Politiker:

Herr Andreas Auler (CDU)
Frau Claudia Bednarski (SPD)
Herr Peter Dietlmaier (FDP)
Herr Waldemar Fröhlich (Bündnis 90 / Die Grünen)
Frau Dr. Dr. Marianne Hagen (FDP)
Herr Fabian Hoffmann (Die Linke)
Herr Peter Knäpper (SPD)
Herr Otto Rudat (Die Linke)
Herr Wolfgang Scheffler (Bündnis 90 / Die Grünen)
Herr Andreas Paul Stieber (CDU)
Herr Dr. Manfred Urhahn (Freie Wähler)

Eingehende Antworten auf unsere Fragen werden wir hier umgehend veröffentlichen.

GB

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Kommunalwahlen 2014

Liebe Leserinnen und Leser,

wir werden alle Bewerber/innen im Wahlbezirk 021 Angermund/Wittlaer/Kalkum und im Wahlbezirk 022 Kaiserswerth/Lohausen/Stockum anschreiben.
In diesem Schreiben werden wir die Bewerber/innen um Ihre persönliche Stellungnahme in Bezug auf die Bebauung der Obstwiese an der Zeppenheimer Straße in Kalkum im Besonderen und die Bebauungspläne im Düsseldorfer Norden im Allgemeinen befragen. Des Weiteren werden wir die Bewerber/innen darum bitten, die Pläne der ihnen vertretenen Parteien zu diesem Thema zusammenzufassen.

Wir werden an dieser Stelle alle Antworten veröffentlichen und so hoffentlich noch vor der Kommunalwahl 2014 am 25 Mai ein Verständnis zu den Plänen der potentiellen Mitglieder der BV5 erhalten.

GB

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Schreiben v. Bauaufsichtsamt i. A. des Oberbürgermeisters v. 26.03.2013

Dieses Schreiben haben wir kurz vor Ostern vom Bauaufsichtsamt erhalten:

 

Betreff: Zeppenheimer Straße

Sehr geehrte Frau Brouwers, sehr geehrter Herr Brouwers

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 28.02.2013. Herr Oberbürgermeister
Elbers hat mich gebeten, diese zu beantworten.

Hierin äußern Sie Bedenken hinsichtlich einer geplanten Bebauung im
Landschaftsschutzgebiet.
Mir sind sowohl die geplante Bebauung als auch Ihre Bedenken bekannt,
da sich bereits einige Anwohner im Rahmen einer Petition an das
Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr gewandt
haben.

Ein Bericht an das zuständige Ministerium erfolgte bereits.

Sobald hier eine Entscheidung über die weitere Vorgehensweise getroffen
wird, werde ich Sie hierüber in Kenntnis setzen.

Bitte informieren Sie die übrigen Mitglieder der Bürgerinitiative über
diesen Sachverhalt.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

gez. Lappeßen
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Ulrike Lappessen

Stadtverwaltung Düsseldorf
Bauaufsichtsamt
Amtsleiterin

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Kalkum – Kleinod mit viel Geschichte…

(Überschrift der Rheinischen Post am 23.03.2013 in ihrem Stadtteil-Portrait)

Hier berichtet die RP über unseren schönen Ort, die Geschichte, das Schloss etc.

„… Wir genießen die in Landwirtschafts-, Grün- und Waldflächen eingebettete Idylle des Dorfes, lieben das benachbarte Kaiserswerth und sind stolz auf die nahe, prosperierende Großstadt Düsseldorf…

Diese Vorteile haben aber auch ihren Preis. Die Mieten sind hoch und die Immobilien teuer. Die Kalkumer nehmen es mit Humor.  Die hohen Preise kämen zustande, weil Kalkum der von Köln am weitesten entfernte Stadteil sei, scherzen sie.

Aber wenn es darum geht, dieses Idyll zu verteidigen, verstehen sie keinen Spaß. Ein Bauvorhaben in einem Landschaftsschutzgebiet stößt zur Zeit auf heftigen Wiederstand.“

Quelle: Rheinische Post, 23.03.2013

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Mobile Redaktion der Rheinische Post am WE in Kalkum: „…Die Bewohner sorgen sich um den Erhalt des Erscheinungsbildes.“

Aus dem Artikel:

„… Die katholische Kirche möchte ein angrenzendes Grundstück verpachten, so dass dort sieben Einfamilienhäuser gebaut werden könnten. „Wir halten das an dieser Stelle für vertretbar…“, sagt Michael Bergmann, Vorsitzender des Kirchenvorstands von St. Lambertus.

Die Gegner des Bauvorhabens sehen das anders. Sie fürchten, mit einer Genehmigung werde ein Präzedenzfall geschaffen, der die Bebauung weiterer Flächen nach sich ziehen könnte. „Wir haben sehr unterschiedliche Ansichten, aber vielleicht hat der persönliche Austausch der Argumente bewirkt, dass unsere Anliegen neu überdacht werden“…

Link zum kompletten Artikle: http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/kalkumer-wuenschen-sich-bessere-radwege-1.3281169

Quelle: Rheinische Post, 25.03.2013

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Immobilien-Haie gehen gezielt im Norden auf Jagd…

So titelt die heutige Westdeutsche Zeitung. Politiker bestätigen unsere Sorge, dass nach der Zeppenheimer Straße und dem Mühlenacker, eine geschützte Grünfläche nach der anderen fallen könnte!

WZ 21 03 2013_ImmobilienHaie

Quelle: WZ v. 21.03.2013
(Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der WZ Düsseldorf)

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Der Regierungspräsident stoppt die Bebauung am Mühlenacker!

Und es bringt doch etwas aufzustehen und sich gegen etwas auszusprechen,
das man für falsch hält!

Auch viele von Ihnen haben dazu beigetragen:
Gestern ist der Regierungspräsident ebenfalls gegen die Bebauung am Mühlenacker eingeschritten.

Vorerst muss man leider sagen. Auch bei uns ist die Bauvoranfrage ja nur VORERST vom Tisch. Denn wie die katholische Kirche der Wohnungseigentümergemeinschaft Kleianshof in einem Antwort-Schreiben mitteilt, will man den Plänen der Bebauung festhalten. Und das..

– obwohl es sich bei dem fraglichen Grundstück um ein Landschaftsschutzgebiet handelt.

– trotz mehrerer Angebote, die Gemeinde bei der Pflege der Streuobstwiese im Landschaftsschutzgebietes zu unterstüzten.

– obwohl die Fläche nur als Landwirtschaftliche Nutzfläche und keinesfalls als Bauland ausgewiesen ist.

– obwohl sich eine ständig wachsende Mehrheit der Gemeinde und der Bevölkerung ganz deutlich GEGEN so ein Vorhaben und jede weitere Bebauung dieser Wiesen und unserer geschützen Grünflächen in den Orten stellt!

– obwohl ein rechtskräftiger Bebauungsplan die Umgebung des ehemaligen Kleianshofes und damit den gesamten dörflichen Charakter Kalkums ausdrücklich schützen soll.

Nach unserem Wissenstand darf rein rechtlich gar nicht gebaut werden. Dazu müsste die Politik geltendes Recht in Form des B-Planes ändern!

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Die Rheinische Post kommt nach Kalkum – Sagen Sie Ihre Meinung!

Am 23.03.2013 von 11:00 – 12:00 Uhr Vormittags
kommt die Rheinische Post nach Kalkum
(Stand: vor dem Kindergarten – – falls dort noch Baustelle sein sollte – alternativ vor der Kirche) um sich die Sorgen der Bürger anzuhören.

Hier können wir alle uns – gern auch anonym – dazu äußern, was uns hier in Kalkum und Umgebung am Herzen liegt. Z. B. der Erhalt unserer Landschaftsschutzgebiete und Grünflächen und dass hier nicht alles zugebaut werden darf!

Kommen Sie vorbei, bringen Sie Freunde mit. Wir sind bei der Verteilung der Flyer von vielen Menschen angesprochen worden. Die Zahl derer die sagen
„So kann es nicht weiter gehen!“ wird immer größer.

Kalkum und Umgebung soll lebens- und liebenswert bleiben!

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Erhalt der Grünflächen in Kalkum

Erhalt der Grünflächen in Kalkum – geplante Bebauung an der Zeppenheimer Straße
– Es ist noch nicht vorbei! –

Viele Kalkumer haben in den letzten Wochen mit großer Beunruhigung die Nachrichten über die Pläne zur Bebauung im Landschaftsschutz­gebiet an der Zeppenheimer Straße verfolgt.

Damit Sie sich selber ein Bild machen können, möchten wir Ihnen hier einen Überblick über die wichtigsten Fakten geben:

… es besteht ein rechtskräftiger Bebauungs­plan, der ausdrücklich fordert: „Der Hof ist als Solitär zu erhalten, die Umgebung mit ihren schützenswerten Hecken und der seltenen Streuobstwiese  dürfen  nicht weiter bebaut werden und der Charakter des alten Vierkanthofes sowie die dörfliche Struktur Kalkums sollen erhalten bleiben…“

… es soll in einem Landschaftsschutz­gebiet, direkt neben einem Wasser­schutz­gebiet III und vor einem Überflutungsgebiet gebaut werden. Es ist zu vermuten, dass durch die Versiegelung von wichtigen Sicker­flächen unsere Probleme bei Hoch­wasser noch größer werden.

… es wird vermutlich ein Präzedenzfall ge­schaffen, der nicht nur die Bebauung der angrenzenden Freiflächen (wie z. B. den Ausweichplatz für das Schützenfest), sondern auch vieler anderer geschützter Grün­flächen ermöglichen wird!

… am 26. Februar wurde das Thema kurz­fristig und ohne Begründung von der Agenda der letzten BV-Sitzung ge­nommen.
Dieses Vorgehen bedeutet derzeit nur, dass über die Bauvoranfrage zu einem späteren Zeitpunkt entschie­den wird.

… Wir haben bis heute keinerlei Reaktion
der Verantwortlichen auf eine Vielzahl von Anwaltsschreiben, Briefen, Mails etc. erhalten.
Die Anwohner haben der Katholischen Kirche mehrfach das Angebot gemacht, die Streuobst-wiese mit alten rheinischen Obst­sorten auf eigene Kosten zu rekultivieren oder zu pachten und die Kirche damit zusätzlich zu unterstützen.
Wir möchten hier unbedingt ein Stückchen grünes Kalkum und gemein­same Heimat erhalten!

Bitte unterstützen Sie uns durch Gespräche mit Ihren Nachbarn, Freunden und Entscheidungs­trägern. Wenn Sie darüber hinaus etwas für den Erhalt unserer Grünflächen tun wollen, helfen Sie uns gerne mit Ihrer Unterschrift!  Listen liegen u. a. bei Tappert‘s, EURONICS  Pechan und Zweirad Niemeyer aus.

Oder einfach online eintragen auf http://www.kleianshof.de  Hier und unter
http://www.facebook.com/groups/Kleianshof/ finden Sie auch immer die aktuellsten Informationen.

Herzliche Grüße

Ihre Anwohner Zeppenheimer Straße, Nachbarn und Freunde aus Kalkum und Umgebung

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Ausschnitt aus dem relevanten Bebauungsplan

3.6 Flächen für die Landwirtschaft

Charakteristisches Merkmal des Kleianshofes ist seine Lage als Solitär innerhalb der landwirtschaftlichen Nutzflächen zwischen dem Schwarzbach und den Straßen Kleiansring und Zeppenheimer Straße. Um einer Zersiedelung der künftig landschaftsgeschützten direkten Umgebung des Hofes vorzubeugen und die landschaftsprägende Vierkantanlage als Solitär auch weiterhin zu erhalten, soll das angrenzende Grundstück im Bebauungsplan – der heutigen Nutzung entsprechend – als Fläche für die Landwirtschaft festgesetzt werden. Auch die nördlich und östlich an den Kleianshof angrenzenden Flächen innerhalb des Plangebietes erhalten die Festsetzung „Fläche für die Landwirtschaft“. Damit bleibt die Freiraumfunktion dieser Flächen im Sinne des Landschaftsplanes und seiner Entwicklungsziele erhalten.
Eine Beeinträchtigung oder Wertminderung dieser Flächen erfolgt nicht nur durch die Festsetzungen des Bebauungsplanes, da die derzeitige Nutzung der Flächen – mit Ausnahme eines ca. 8 m breiten Streifens (für die o.g. möglichen Stellplätze) östlich der Zufahrt zum Kleianshof – weder eingeschränkt noch verändert wird.
Die festgesetzten zu erhalten Hecken (siehe textliche Festsetzung) u.a. entlang der Zeppenheimer Straße und der Straße „Kleiansring“ sind landschaftsprägende Elemente von hohem ökologischen Wert.
Sie werden deshalb in Ihrem Bestand gesichert.

Bild | Veröffentlicht am von

Was wir wollen

Nach allem was wir so hören wird es wohl jetzt langsam Zeit für einige Informationen – die – aus unerfindlichen Gründen von den Befürwortern der Bebauungen bei uns im Düsseldorfer Norden immer vergessen werden😉

Vorneweg: Wir alle hier sind keine „Aufrührer“ oder „Verhinderer“ die sich an Eisenbahngleise ketten. Wir sind alte und neue Kalkumer. Wir sind Eure Nachbarn und Eure Gemeinde – liebe Politiker und liebe katholische Kirche! Und wir sind von Euren Plänen hier im Landschaftsschutzgebeit an der Zeppenheimer Straße zu bauen ganz direkt betroffen. Darum entschuldigt bitte wenn wir dagegen sind dass…

…in einem Landschaftsschutzgebiet, neben Wasserschutzgebiet III und vor Überflutungsgebiet gebaut werden soll.
…eine Sickerfläche versiegelt wird, so dass bei starkem Regen und Hochwasser, das Wasser evtl. nicht mehr so gut abfließen kann. Können langfristige Schäden für uns alle ausgeschlossen werden?
…ein bestehender Bebauungsplan, also geltendes Recht umgangen oder geändert werden soll. (Im B-Plan steht ausdrücklich „Der Hof ist als Solitär zu erhalten, die Umgebung der Wiesen dürfen nicht weiter bebaut werden und der Charakter des alten Viekanthofes , sowie die dörfliche Struktur Kalkums soll enerhalten bleiben …“)
…die ebenfalls im Bebauungsplan ausdrücklich zu schützenden, alten (über 100m langen) Hecken von hohem ökologischen Wert zerstört werden sollen
…die nur noch selten vorkommende Streuobstwiese (die in Hessen schon unter Naturschtz stünde) vernichtet wird.
…unser Ort immer stärker zugebaut wird, damit einige wenige möglichst viel Geld verdienen – Auf Kosten unserer Lebensqualität und unserer Umgebung – unserer Heimat.
…ein Präzedenz-Fall geschaffen wird – wenn dieses Projekt durchgedrückt wird, dann ist auch von unseren restlichen Grünflächen bald nicht mehr viel übrig.

Stadtentwicklung ist gut und wichtig. Baulücken schließen und auf Bauland den Ort wachsen lassen – wir sind dafür. Wir zahlen Kirchensteuern, spenden gern und wären auch bereit, das Landschaftsschutzgebiet zu pachten um die Kirche zusätzlich zu unterstützen.

Aber das was hier gerade passiert ist so nicht in Ordnung. Und nicht alles was man evtl. rechtlich machen kann ist auch richtig! Und das erkennen die Leute hier sehr viel besser als so mancher denkt.

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